soundcheck im Eulensaal
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Teufelspakte – oder:
Fünf Arten, die Seele zu verkaufen
Eine musikalisch-szenische Collage, entwickelt und vorgestellt von Studierenden der Fachrichtung Musik unter Leitung von
Prof. Reinhard Karger
Es singen, sprechen und spielen
Dorothee Brehl, Jochen Gros, Annekatrin Inder, Teresa Kahlert,
Andreas Kaufmann, Thilo Nordheim, Alexander Pluquett, Lara Steingrube und Simone Waldrich
Die Geschichte vom Soldaten
Musiktheater von Charles F. Ramuz und Igor Strawinsky
Die Vorleserin - Anja Haverland
Der Soldat - Timm Reitinger
Die Prinzessin - Susanne Schulz
Der Teufel - Alexander Pluquett
Es spielen Dozenten der Fachrichtung Musik und Mitglieder des Staatsorchesters Kassel
Kohei Suzuki - Violine
Stefan Hülsermann - Klarinette
Kumiko Maruyama - Fagott
German Marstatt - Cornet a piston
Olaf Schade - Posaune
Tom Bruhn - Kontrabaß
Olaf Pyras - Schlagzeug
Andreas Cessak - Musikalische Leitun
Reinhard Karger - Regie
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Geteilte Freude ist doppelte Freude
Kleine Kulturgeschichte des vierhändigen Klavierspiels
Da sitzen also zwei Menschen in bedrückender Enge vor einer 120 cm breiten Tastatur und versuchen, 20 Finger auf nur 88 Tasten unterzubringen, ohne dass es zu gebrochenen Knöcheln, Streitereien oder Verwirrungen welcher Art auch immer kommt. Warum tun sie das? Seit wann tun sie das? Und was haben sie, aber vor allem: Was haben wir davon?
Der Abend verspricht eine vergnügliche wie aufschlussreiche musikalisch-essayistische Exkursion in die Kulturgeschichte des vierhändigen Klavierspiels, von der Klassik bis in die Gegenwart. Es erklingen Klavierwerke zu vier Händen von Emmanuel Chabrier, Gabriel Fauré, György Ligeti, Moritz Moszkowski, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert.
Ji-Youn Song und Hellmuth Vivell - Klavier
Mit einem Essay von Verena Joos
Pressestimmen
„Natürlich gab es nicht nur den unterhaltsamen Essay von Verena Joos, sondern auch vierhändige Klaviermusik – gallischen Charme aus der Feder von Gabriel Fauré und Emmanuel Chabrier, einen Mozart-Satz, ein akrobatisches Kabinettstück von Moriz Moszkowski, eine frühe Sonate von György Ligeti und das emotional aufreibende „Lebensstürme“-Allegro von Franz Schubert. Als 20-Finger-Orchester stellten sich Ji-Youn Song und Hellmuth Vivell vor, mit leidenschaftlichem Spiel...“
HNA, 27.10.06
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25. Oktober 2006
Eulenssal
der Murhardschen Bibliothek |
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Das Schicksal will's, ich darf
nicht lieben
Das Liedschaffen des Spohrschülers Norbert Burgmüller
Stephan Boving - Tenor
Stefan Hülsermann - Klarinette
Ernst Ueckermann - Klavier
Mit einem Essay von Prof. Dr. Frauke Heß
Lieder von
Norbert Burgmüller, Franz Schubert, Robert Schumann und Louis Spohr
Norbert Burgmüller, Duo Es-Dur für Klarinette und Klavier op. 15
Franz Schubert, Der Hirt auf dem Felsen
für Singstimme, Klarinette und Klavier D 965
„Ich war auf Menschen nicht vorbereitet, glaubte nur an Musik, war dann zu dumm, und bin jetzt zu eigensinnig oder vielleicht auch zu stolz, um mich in das Wesen der Menschen hineinzufinden.“
So zieht der Komponist Norbert Burgmüller 1836 die bittere Bilanz seines 26-jährigen Lebens. Wenig später stirbt er einen mysteriösen Tod in einem Aachener Heilbad. Dem Sarg des „rheinischen Schubert“, wie er gelegentlich genannt wurde, folgt halb Düsseldorf, Felix Mendelssohn-Bartholdy widmet ihm einen Trauermarsch, Robert Schumann beklagt den Tod eines „Feldherrentalents“ und Johannes Brahms lobt seine Werke noch Jahrzehnte später in den höchsten Tönen.
Dennoch ist dieser wohl genialste Spohrschüler, der von 1826 bis 1830 in Kassel weilte, weitgehend in Vergessenheit geraten. Das Konzert stellt ihn in kammermusikalischen Pretiosen vor und dem berühmtesten Liedkomponisten seiner Zeit an die Seite – wie dies schon Robert Schumann tat.
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soundcheck 14
30. Mai 2007
Eulenssal
der Murhardschen Bibliothek |